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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 18.09.2002
Aktenzeichen: X R 5/00

Vorinstanz:

FG Niedersachsen
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 27.05.1999
Aktenzeichen: V 602/96

Schlagzeile:

Gewerblicher Grundstückshandel kann schon bei An- und Verkauf von nur zwei Grundstücken vorliegen

Schlagworte:

Drei-Objekt-Grenze, Errichtung, Gewerblicher Grundstückshandel, Grundstückshandel, Veräußerungsabsicht, Vermögensverwaltung

Wichtig für:

Gewerbetreibende, Vermieter

Kurzkommentar:

Gewerblicher Grundstückshandel kann schon bei An- und Verkauf von nur zwei Grundstücken vorliegen, wenn sie der Erwerber mit unbedingter Veräußerungsabsicht erworben hat (Anschluss an Beschluss des Großen Senats des BFH vom 10. Dezember 2001, Aktenzeichen GrS 1/98).

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Eine unbedingte Veräußerungsabsicht ist nach der BFH-Entscheidung regelmäßig anzunehmen, wenn der Erwerber die Grundstücke seiner Planung entsprechend jeweils unmittelbar nach Ankauf bebaut und sodann veräußert.

Hinweis: Das BFH-Urteil wird zitiert im BMF-Schreiben vom 26.03.2004 (Aktenzeichen IV A 6 - S 2240 - 46/04) zur Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Grundstückshandel.

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