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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 13.10.1989
Aktenzeichen: III R 30-31/85

Schlagzeile:

? Entscheidung, den Gewinn durch eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG zu ermitteln, muß sich nach außen dokumentiert haben

Schlagworte:

Dokumentar, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Einnahmeüberschussrechnung, Einnahme-Überschuss-Rechnung, Gewinnermittlung, Nachweis, Überschussrechnung

Wichtig für:

Freiberufler

Kurzkommentar:

Die Entscheidung eines Steuerpflichtigen, seinen Gewinn durch eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG zu ermitteln, muss sich nach außen dokumentiert haben. Das Sammeln z.B. der maßgebenden Einnahmenbelege reicht hierfür aus (Ergänzung zum BFH-Urteil vom 30. September 1980 VIII R 201/78, BFHE 132, 228, BStBl II 1981, 301).

Ermittelt ein Handelsvertreter den Gewinn durch eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung, so muss er die erhaltenen Provisionsvorschüsse gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG im Jahr des Zuflusses als Einnahmen ansetzen.

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Provisionsvorschüsse sind auch dann zugeflossen, wenn im Zeitpunkt der Veranlagung feststeht, dass sie teilweise zurückzuzahlen sind. Das "Behaltendürfen" ist nicht Merkmal des Zuflusses i. S. des § 11 Abs. 1 EStG (Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung).

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