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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 21.08.2012
Aktenzeichen: VIII R 12/11

Schlagzeile:

Keine Zuordnung eines Fahrzeugs zum gewillkürten Betriebsvermögen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10-prozentigen betrieblichen Nutzung

Schlagworte:

Bestandsverzeichnis, Betriebsvermögen, Dokumentation, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Feststellungslast, Firmenwagen, Gewillkürtes Betriebsvermögen, Nachweis

Wichtig für:

Freiberufler, Gewerbetreibende

Kurzkommentar:

Zum gewillkürten Betriebsvermögen können nur Wirtschaftsgüter gehören, die objektiv dazu geeignet und erkennbar dazu bestimmt sind, den Betrieb zu fördern.

Auch im Fall der Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG kann gewillkürtes Betriebsvermögen gebildet werden, wenn das Wirtschaftsgut zu mindestens 10 % betrieblich genutzt wird und dessen Zuordnung unmissverständlich, zeitnah und unumkehrbar dokumentiert wird.

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So kann die zeitnahe Aufnahme des erworbenen Wirtschaftsguts in das betriebliche Bestandsverzeichnis ausreichen und sich im Falle einer Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG sogar anbieten.

Der Steuerpflichtige trägt die Feststellungslast, wenn er Betriebsausgaben und Verluste im Zusammenhang mit gewillkürtem Betriebsvermögen geltend macht.

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