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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 22.07.2015
Aktenzeichen: V R 38/14

Vorinstanz:

FG München
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 29.01.2014
Aktenzeichen: 3 K 631/11

Schlagzeile:

Anforderung an den Buch- und Belegnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

Schlagworte:

Ausfuhr, Beförderung, Beleg, Belegnachweis, Bestätigung, Bestimmungsort, Buchnachweis, CMR-Frachtbrief, Frachtbrief, Frachtführer, Innergemeinschaftliche Lieferungen, Lieferung, Nachweis, Umsatzsteuer

Wichtig für:

Gewerbetreibende

Kurzkommentar:

1. Ein CMR-Frachtbrief ist Frachtbrief i.S. von § 17a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2, § 10 Abs. 1 Nr. 1 UStDV a.F. (§ 17a Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a Doppelbuchst. aa UStDV n.F.), wenn er die Vertragsparteien des Beförderungsvertrages angibt, d.h. den Frachtführer sowie denjenigen, der den Vertrag mit dem Frachtführer geschlossen hat.

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2. Soll der Unternehmer bei der innergemeinschaftlichen Lieferung den Nachweis der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet gemäß § 17a Abs. 2 Nr. 2 UStDV a.F. u.a. durch einen handelsüblichen Beleg führen, aus dem sich der Bestimmungsort ergibt, so reichen hierfür allgemeine Angaben, wie die Bestätigung, den Liefergegenstand ordnungsgemäß aus Deutschland oder in ein im Einzelnen bezeichnetes Bestimmungsland auszuführen, nicht aus.

UStG § 4 Nr. 1 Buchst. b, § 6a Abs. 1 Satz 1, § 6a Abs. 3
UStDV a.F. § 10 Abs. 1, § 17a Abs. 4, § 17a Abs. 2
Richtlinie 77/388/EWG Art. 28c Teil A Buchst. a Unterabs. 1
CMR-Übereinkommen Art. 5 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1
FGO § 94
ZPO § 165

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