Die Audio-CD von NWB
Willkommen
Aktuelle Urteile
Suche nach
Steuer-Urteilen
Aktuelle
BMF-Schreiben
Suche nach Gericht
Festgeldrechner
Tagesgeldrechner
Hypothekenrechner
Impressum
Nutzungsbedingungen




Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 12.05.2016
Aktenzeichen: IV R 1/13

Vorinstanz:

FG Niedersachsen
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 23.03.2012
Aktenzeichen: 1 K 275/09

Schlagzeile:

Beginn des Gewerbebetriebs der Obergesellschaft einer doppelstöckigen Personengesellschaft

Schlagworte:

Beginn, Beteiligung, Doppelstöckige Personengesellschaft, Ein-Schiffs-Kommanditgesellschaft, Gewerbebetrieb, Kommanditgesellschaft, Kontokorrentkonto, Obergesellschaft, Personengesellschaft, Schiff, Schiffsbeteiligung, Termingeld, Termingeldkonto, Untergesellschaft, Vorbereitungshandlung, Werbende Tätigkeit

Wichtig für:

Gewerbetreibende, Personengesellschaften

Kurzkommentar:

Beginn des Gewerbebetriebs der Obergesellschaft einer doppelstöckigen Personengesellschaft; Abgrenzung von gewerbesteuerrechtlich noch unbeachtlichen Vorbereitungshandlungen

1. Sind Gesellschaftszweck und tatsächliche Betätigung einer Personengesellschaft als Obergesellschaft (allein) auf die Beteiligung an gewerblich tätigen Ein-Schiffs-Kommanditgesellschaften gerichtet, so ist für die Bestimmung des Beginns der werbenden Tätigkeit der Obergesellschaft an den Beginn der werbenden Tätigkeit der Untergesellschaft(en) anzuknüpfen.

Die Audio-CD von NWB

2. Allein der Umstand, dass die Obergesellschaft für den Erwerb der Beteiligungen eingeworbene Gelder auf einem Kontokorrent- oder Termingeldkonto bei einer Bank angelegt hat, rechtfertigt noch nicht die Annahme des Beginns des Gewerbebetriebs i.S. des § 2 Abs. 1 GewStG. Vielmehr ist unter Berücksichtigung der Verkehrsauffassung nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalls der Beginn der werbenden Tätigkeit von bloßen Vorbereitungshandlungen abzugrenzen.

EStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 3 Nr. 2
GewStG § 2 Abs. 1
FGO § 68

zur Suche nach Steuer-Urteilen