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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 22.08.2018
Aktenzeichen: II R 51/15

Vorinstanz:

FG Münster
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 10.09.2015
Aktenzeichen: 3 K 1870/13 Erb

Schlagzeile:

Kein Ausschluss der Berichtigung des Kapitalwerts eines Vorerwerbs

Schlagworte:

Alleinerbe, Ausschluss, Berichtigung, Fiktion, Freigebige Zuwendung, Kapitalwert, Schenkungsteuer, Stundung, Verzinsung, Vorerwerb, Zugewinnausgleich

Wichtig für:

Steuerberater

Kurzkommentar:

1. Die unverzinsliche lebenslängliche Stundung einer Zugewinnausgleichsforderung ist im Hinblick auf den gewährten Nutzungsvorteil eine der Schenkungsteuer unterliegende freigebige Zuwendung.

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2. Wird der ausgleichsverpflichtete Ehegatte beim Tod des ausgleichsberechtigten Ehegatten dessen Alleinerbe, steht der fingierte Fortbestand von Zugewinnausgleichsforderung und -verbindlichkeit nach § 10 Abs. 3 ErbStG der Berichtigung des Kapitalwerts des als Vorerwerb anzusetzenden Nutzungsvorteils nicht entgegen.

AO § 45 Abs. 2
BGB § 516 Abs. 1, § 1378, § 2213
BewG § 12 Abs. 3, § 13 Abs. 1, § 14 Abs. 1, § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, § 15 Abs. 1
ErbStG § 7 Abs. 1 Nr. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 2, § 10 Abs. 3, § 11, § 14

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