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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 23.10.2019
Aktenzeichen: III R 14/18

Vorinstanz:

FG Niedersachsen
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 09.02.2018
Aktenzeichen: 5 K 277/17

Schlagzeile:

Umorientierung während einer mehraktigen einheitlichen Erstausbildung

Schlagworte:

Ausbildung, Erstausbildung, Erwerbstätigkeit, Kindergeld, Weiterbildung, Zweitausbildung

Wichtig für:

Familien

Kurzkommentar:

1. Nimmt ein volljähriges Kind nach Erlangung eines ersten Abschlusses in einem öffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgang eine nicht unter § 32 Abs. 4 Satz 3 EStG fallende Berufstätigkeit auf, erfordert § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG, zwischen einer mehraktigen einheitlichen Erstausbildung mit daneben ausgeübter Erwerbstätigkeit und einer berufsbegleitend durchgeführten Weiterbildung (Zweitausbildung) abzugrenzen.

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2. Zwei zeitlich und inhaltlich zusammenhängende Ausbildungsabschnitte können auch dann zu einer einheitlichen Erstausbildung zusammengefasst werden, wenn das Kind sich nach dem Ende des ersten Ausbildungsabschnitts umorientiert und seine Ausbildung anders als ursprünglich geplant fortsetzt (hier: Betriebswirtschaftsstudium statt Bankkolleg nach einer Bankausbildung).

EStG § 32 Abs. 4 Satz 2

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