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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 22.01.2020
Aktenzeichen: XI R 10/17

Vorinstanz:

FG Sachsen
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 01.02.2017
Aktenzeichen: 2 K 1209/16

Schlagzeile:

Rückwirkung und Voraussetzungen einer berichtigenden Rechnung bei der Umsatzsteuer

Schlagworte:

Bau, Berichtigung, Rechnung, Rechnungsberichtigung, Rückwirkung, Steuerschuldner, Stornierung, Subunternehmer, Umsatzsteuer, Vorsteuerabzug, Werklieferung

Wichtig für:

Steuerberater

Kurzkommentar:

1. Die Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung beim Vorsteuerabzug gilt unabhängig davon, ob die Berichtigung zum Vorteil oder zum Nachteil des Leistungsempfängers wirkt.

2. Auch der Stornierung einer Rechnung nebst Neuausstellung einer sie ersetzenden Rechnung kann eine solche Rückwirkung zukommen.

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3. Eine Rechnung ist auch dann "unzutreffend" i.S. des § 31 Abs. 5 Satz 1 Buchst. B UStDV, wenn sie im Einvernehmen aller Beteiligten vollständig rückabgewickelt und die gezahlte Umsatzsteuer zurückgezahlt wurde.

UStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
UStDV § 31 Abs. 5

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